Wann beginnt ein Gemälde – und wer trifft eigentlich die entscheidenden Bildentscheidungen?
Diese Folge untersucht das Spannungsfeld zwischen unmittelbarer Wahrnehmung und technischen Apparaten. Anhand von Künstlern wie Antonio López, Vermeer oder Hopper wird sichtbar, dass Bilder lange vor dem ersten Pinselstrich entstehen – in der Entscheidung, wie Wirklichkeit strukturiert wird. Technik erscheint dabei nicht als Gegensatz zur Wahrnehmung, sondern als eigenständiges System von Entscheidungen. Die Episode führt diese Überlegungen bis in den Alltag fort und stellt die Frage, wie sehr wir unsere eigene Wahrnehmung längst an Kameras und Bildschirme delegiert haben.
Und hier das ganze Essay zum Thema. Als PDF und zum download.

