CHRISTOPH KERN PAINTING

ROCHADE - Christoph Kern, Galerie Heufelder, München, Juni 2017

mute gallery, lisbon, 2016

Exhibition at mute gallery, lisbon - pics of the show

Exhibition at mute gallery, lisbon

video 4min documentation of the show:

 

SZENENWECHSEL - Frankfurt, Eröffnung 24.03.2017


Foto © by Michael Förster

 

 
https://vimeo.com/214189566
 

"It is not about Cubes, it's about Painting."

Über den Kern

Kerns Bilder sind die konzentrierte Geschichte ihrer eigenen Entstehung. Jedes Werk bildet sich aus vielen Malschichten, die erste wird als Anfangs-Szenario gesetzt, um den Bildaufbau festzulegen. Mit jeder weiteren Schicht wird die Evolution der Würfel vorangetrieben, ihr Wachstum, ihre Farbe, Position und Bewegung im Raum ebenso wie ihre Beziehung zueinander entwickelt. Ihre Positionierung wird überprüft und so lange verändert, bis ein Punkt erreicht ist, an dem das Bild verharren kann. Dieser Zustand wird dokumentiert, bevor der Malprozeß fortgesetzt wird. Pentimenti und Animationsfilme zeigen die verschiedenen Stufen der Entwicklung eines Bildes und ermöglichen dem Betrachter, seine Verwandlung mitzuverfolgen. ( von Nikola Irmer) >>engl. version

this is the story of one painting in the format 120 x 120 cm, Eggtempera/Oil


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It's Google Translator.
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Das kubistische Stilleben – Hannes Böhringer

"Indem das kubistische Stilleben die Zentralperspektive aufbricht, entsteht ein Trompe l’oeil neuer Art. Die Augentäuschung kommt nicht mehr in der Erkenntnis der Illusion und in der Bewunderung der technischen Perfektion zur Ruhe, sondern sie bleibt als eine unauflösliche Irritation der Raumwahrnehmung. Dadurch, daß der kubistische Gegenstand in mehrere gleichwertige quasi-perspektivische Ordnungen gebrochen ist, die sich gegenseitig durchdringen und durchkreuzen, arbeitet der Blick unaufhörlich und immer enttäuscht an der Rekonstruktion einer wahren Ansicht, wechselt verwirrt die bruchstückhaft angebotenen Perspektiven und gleitet zwischen flächigem und räumlichem Sehen hin und her, ohne bei einer eigentlichen Ansicht Ruhe zu finden. Das kubistische Stilleben vergegenwärtigt das einfache Ding in der Transparenz seiner Uneindeutigkeit, an der Grenze seiner Bestimmtheit zur Unbestimmtheit."

Hannes Böhringer “Von der Philosophie zur Kunst”, Merve Verlag; Auflage: Internationaler Merve Diskurs, Band 151. (1. Januar 1990), S.16